9.MS- FC Zug94 III - FCH I

FC Hünenberg – Schwaches Spiel, keine Punkte, Abstiegsrunde

 

Nachdem die Hünenberger am letzten Sonntag den ersten Bigpoint gegen den FC Perlen-Buchrain kläglich in der Nachspielzeit vergaben, hatten sie am Sonntag eine weitere Chance die Aufstiegsrunde zu erreichen. Gegen die dritte Mannschaft von Zug 94 wäre dafür ein Sieg Pflicht gewesen. Die Voraussetzungen für diesen Pflichtsieg waren aber denkbar schlecht. Mangel an Spielern (Ferien, Verletzungen, Krankheit), dazu noch keinen Torhüter an Bord, zwangen das Trainergespann zur Improvisation. Kein leichtes Unterfangen, das dann schlussendlich nach Hinten los ging.

 

Das Spiel war keine zwei Minuten alt, schon landete der erst Schuss der Einheimischen im Gästetor. In der 2. Minute ein Einwurf der Zuger, dem angespielten Tamin Ravand liess man den nötigen Freiraum und die Zeit sich den Ball so zu präparieren, dass er ohne irgendeine Gegenwehr wunderbar ins weite Eck zum 1:0 schoss. Ein Auftakt wie es für die Gäste nicht schlimmer hätte kommen können. In der 6. Minute trat Eric Baumann einen Eckball schön zur Mitte wo Kenan Ibranovic per Kopf das Gehäuse knapp verfehlte. In der 12. Minute konnten sich die Hünenberger bei „Torhüter“ Joel Flaction bedanken, dass es nicht schon 2:0 hiess. Er lenkte einen Kopfball eines Zugers, der total freistehend aus 5 Metern zum Kopfball kam, reaktionsschnell über die Latte. In der 17. Minute eine Topchance für die Gäste. Eric Baumann wurde steil lanciert, liess den Verteidiger stehen und sah seinen alleine vor dem Tor abgegebenen Ball vom Goalie gehalten. In der 24. Minute lenkte Joel Flaction einen satten Schuss der Zuger in Corner. Dann wieder eine Chance der Gäste. In der 32. Minute ein Freistoss aus 25 Metern für die Hünenberger. Eric Baumann lief an und sah seinen Schuss von Lindor Hazeraj reaktionsschnell so abgelenkt, dass der Zuger contre-pied zum 1:1 erwischt wurde.

 

Bis zum Pausenpfiff des Unparteiischen vermochte kein Team mehr Akzente zu setzen. Das Spiel verlief bis dahin auf bescheidenem Niveau. Die Zuger hatten ja nichts mehr zu gewinnen oder verlieren. Die Hünenberger jedoch hätten auf Grund der Ausgangslage viel mehr investieren müssen um den Führungstreffer zu suchen. Aber alles blieb Stückwerk.

 

Im zweiten Umgang weiterhin bescheidenes Niveau beider Teams

 

Es wäre ja an den Gästen gelegen mehr für das Spiel zu machen. Aber es fehlte einfach an der nötigen Klasse und dem Biss die Führung zu suchen. Das Spiel plätscherte von Sechzehner zu Sechzehner ohne das ein Team zu einer zwingenden Chance kam.  Praktisch aus dem Nichts fasste sich Fabio Bretti ein Herz und lief durch die Zuger Abwehr hindurch bis er im Sechzehner von den Beinen geholt wurde. Klares Verdikt – Elfmeter. Eric Baumann, an diesem Sonntag weit von seiner normalen Form entfernt, übernahm die Verantwortung der Ausführung. Sein schwach getretener Ball flog aber am Zuger Gehäuse vorbei. Drei Zeigerumdrehungen später, in der 74. Minute spielte Lindor Hazeraj schön auf Philipp Stuber, der unwiderstehlich an allen Zugern davon lief. Alleine vor dem Tor vermochte er aber den Zuger Goalie nicht zu bezwingen. Sicher wären noch knapp zwanzig Minuten Zeit gewesen um den Siegtreffer zu erzielen. Aber die Gäste vermochten keine wirkliche Gefahr mehr zu erzeugen. Im Gegenteil, in der 80. Minute kamen die Einheimischen zu einem Eckball. Der gut getretene Ball fand den Kopf von David Aydin der keine Mühe hatte zum 2:1 einzunicken. Wieder einmal keine Zuordnung der Hünenberger. Man liess den Gegner einfach gewähren. Obwohl die Hünenberger nochmals versuchten zu reagieren, blieb es bei dem Versuch. Auch der Ausgleichstreffer hätte die Gäste nicht weiter gebracht. So verliessen die Rodriguez / Demarco Jungs das Spielfeld als Verlierer und haderten mit den vielen Möglichkeiten in diesem Spiel sowie in den vorangegangen Spielen den Sack vorzeitig zu zumachen. Das klare Verdikt, erstes Saisonziel nicht erreicht und in die Abstiegsrunde verbannt.

 

Fazit:

 

Man kann es drehen und wenden wie man will. Mit solchen Leistungen gegen vermeintlich schwächere Gegner hat man die Aufstiegsrunde nicht verdient. Es fehlte an der nötigen Klasse, der schwachen Chancenauswertung sowie an der Einstellung. Gegen alle fünf Teams der Aufstiegsrunde kein Spiel verloren, meistens überlegen, aber gegen die vier Teams der Abstiegsrunde lächerliche vier Punkte ergattert. Das reicht eben nicht aus. Dazu kommt das Trainer Alberto Rodriguez in den letzten, sehr entscheidenden, Spielen auf einige Spieler verzichten musste, was die Aufgabe auch nicht leichter machte. Wenn man im alles entscheidenden Spiel mit nur noch 12 Spieler, einem Junior, und ohne Torhüter anreist, ja dann muss man zwingend die Einstellung der Protagonisten hinterfragen. Tempi passati, jetzt gilt es die Wunden zu lecken, das Ganze zu analisieren und die Lehren und Konsequenzen daraus zu ziehen.

 

Spieltelegramm:

Sportanlage:                 Herti Allmend, Zug

Schiedsrichter:      Reto Gut

Zuschauer:           40

Tore:                   2. 1:0 Ravand Tamin, 32. Lindor Hazeraj, 80. 2:1 David Aydinerisha

 

Aufstellungen:

 

FC Hünenberg: Joel Flaction; Timon Burkhard, Durim Neziri, Perparim Neziri, Philipp Stuber; Fabio Bretti, Kenan Ibranovic, Lindor Hazeraj, Eric Baumann; Mihael Josic, Danilo Bruno. (Etienne Baumann, Tim Eggimann)

 

Zug 94 III: Fabian Fischli; David Aydin, Demir Cerovac, Igor Sesar, Fabio Bürkler; Milos Andelovic, Mario Karimovic, Arbnor Hoti, Jorge Pereira, Dario Fava, Tamim Ravad. (Manuel Sbarra, Ivan Kalauz, Dejan Matic, Kamal Sharifi

 

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